Presseschau

Versteh ja all die gut gemeinten Tipps, was Aktionen, Specials etc. betrifft um Tickets vergünstigt unter die Leute zu bringen und neue Klientel anzuwerben. Da gibt es aber ein ganz grosses Problem (könnt ihr gerne auch in jedem besseren Marketingbuch nachlesen). Die voll zahlende Klientel - also genau die, welche die meiste Kohle liegen lassen - können sich dadurch ziemlich verschaukelt fühlen. Und sich sagen, wieso bin ich der Depp der viele Jahre immer den normalen Preis zahlt und andere erhalten Rabatte oder Tickets umsonst. Und dann sein Abo auch kündigt und in Zukunft nur noch diese Rabatte / Specials konsumiert.

Ist halt ein ganz schmaler Grad.... einfach so einmal zum Nachdenken an alle Naseweisen da draussen bzw. drinnen im Forum.
Also wie bei Salt, Swisscom und co. Neukunden kriegen immer was besseres als bestehende Kunden.
 
Versteh ja all die gut gemeinten Tipps, was Aktionen, Specials etc. betrifft um Tickets vergünstigt unter die Leute zu bringen und neue Klientel anzuwerben. Da gibt es aber ein ganz grosses Problem (könnt ihr gerne auch in jedem besseren Marketingbuch nachlesen). Die voll zahlende Klientel - also genau die, welche die meiste Kohle liegen lassen - können sich dadurch ziemlich verschaukelt fühlen. Und sich sagen, wieso bin ich der Depp der viele Jahre immer den normalen Preis zahlt und andere erhalten Rabatte oder Tickets umsonst. Und dann sein Abo auch kündigt und in Zukunft nur noch diese Rabatte / Specials konsumiert.

Ist halt ein ganz schmaler Grad.... einfach so einmal zum Nachdenken an alle Naseweisen da draussen bzw. drinnen im Forum.
Ich glaube, du hast das nicht ganz richtig verstanden.

Wenn du schon so kommst, wäre es vielleicht gut gewesen, wenn du das BWL Buch auch gelesen hättest. 😉

Natürlich kann man nicht einfach alle Spiele gratis schauen gehen, aber mann muss es hinbringen das Stadion besser zu füllen und da kann man einfach nicht teurer sein wie der Z. Das ist mit nichts zu rechtfertigen.
Die Nachfrage ist für das Angebot anscheinend einfach nicht dafür da.

Ich bin der Meinung, dass es nicht hauptsächlich an der Matchday Experience liegt, natürlich auch aber vor allem, dass man die Kunden schon vor dem ersten Besuch verliert.

Im sportlichen Bereich hat man aus meiner Sicht eine klare Strategie, welche man don A bis Z versucht durchzuziehen und aus meiner Sicht zu Kloten passt. Natürlich kann man da auch anderer Meinung, wie man was machen könnte, aber man positioniert sich klar.

Im betrieblichen Bereich sehe ich ausser Floskeln, wir sind eine Familie, wir braushen alle oder man muss Fressen und Saufen, nicht mal ein Ansatz einer Strategie, wie man sich als Sportclub positionieren möchte. Falls du sie kennst, bitte weiterleiten, für mich versinkt man gerade als graue biedere Maus, welcher es wichtiger ist nach Aussen korrekt dazustehen, wie als Familie zusammenzuhalten und sich eine klare Vision und Kante zu geben.
 
Ok. Enttarnt. Finde es aber gemein von Dir Fredy-Häschen, dass Du mich nun so hasst, nur weil ich Deine Liebe nach zwei intensiven, harmonischen Nächten zurückgewiesen habe? Wir wollten doch gute Freunde bleiben?
Freddy hat absolut Recht was den ceo angeht. Falls ihr anderer Meinung seid, erklärt mir bitte was für ihn sprechen sollte und ihm zu verdanken ist, was seit seinem Amtsantritt verbessert wurde?
 
Freddy hat absolut Recht was den ceo angeht. Falls ihr anderer Meinung seid, erklärt mir bitte was für ihn sprechen sollte und ihm zu verdanken ist, was seit seinem Amtsantritt verbessert wurde?
Bin nicht oft auf Cabis seite, aber da stimme ich ihm zu. Ehrlich gesagt, hat meine Abneigung mit seinem Erscheinungsbild/Ausstrahlung zu tun. Evt bin ich da zu oberflächlich, aber der CEO sollte da schon anders auftreten
 
Bin auch nicht komplett überzeugt von Herrn Urner. Als Hobby-Psychologe diagnostiziere ich bei ihm eine grosse Portion Unsicherheit, die er mit Arroganz / Überheblichkeit überspielt. Paradebeispiel für mich sein Auftritt bei der Generalversammlung. Er war bei seiner Ansprache ziemlich schroff und arrogant (im Gegensatz zu seinen Vorrednern). Weil er wohl Widerstand von den Aktionären vermutete. Weil diese aber alle auf Schmusekurs waren, sah man auf einmal den richtigen Herrn Urner. Menschlich, verletzlich.
Das zum menschlichen. Fachlich bin ich auch der Ansicht, dass es wohl bessere Repräsentanten gäbe. Aber ich habe Mühe mit diesem schwarz / weiss Denken und Analysen im Forum. Selbst wenn irgendwo jemand im Stadion auf die Klo-Brille biselt, scheint es der Fehler des CEO's zu sein.

Beim EHC Kloten ist in den letzten zwei, drei Jahren doch einiges in Bewegung gekommen. Aber ohne Zweifel. Es hat schon noch Luft nach oben. Aber ein bisschen mehr Differenzierung sollte möglich sein. Einfach zu sagen der CEO ist an allem Schuld ist halt schon gar etwas eine platte Aussage.
 

Zamonier

Lückenfüller
Bin nicht oft auf Cabis seite, aber da stimme ich ihm zu. Ehrlich gesagt, hat meine Abneigung mit seinem Erscheinungsbild/Ausstrahlung zu tun. Evt bin ich da zu oberflächlich, aber der CEO sollte da schon anders auftreten
das scheint mir schon recht oberflächlich zu sein...Erscheinungsbild/Ausstrahlung...fehlen nur noch so Aussagen wie ich habe im Unihockey gegen Urner verloren oder er hat mir eine Tunnel geschoben...darum mag ich ihn nicht und finde er sollte als CEO sofort zurück treten...

Fachlich sehe ich schon auch Luft nach oben, bin aber weit entfernt immer gleich nach Rücktritt zu schreien. Zudem tue ich mich auch schwer mit der pauschalen Schuldzuweisung, die hier im Forum manchmal betrieben wird.
Der EHC Kloten hat sich in den letzten Jahren bewegt – nicht perfekt, aber es passiert etwas. Kritik ist wichtig, aber sie sollte konstruktiv und differenziert sein. Nicht jeder Missstand im Stadion oder auf dem Eis ist automatisch dem CEO anzulasten.
 
das scheint mir schon recht oberflächlich zu sein...Erscheinungsbild/Ausstrahlung...fehlen nur noch so Aussagen wie ich habe im Unihockey gegen Urner verloren oder er hat mir eine Tunnel geschoben...darum mag ich ihn nicht und finde er sollte als CEO sofort zurück treten...

Fachlich sehe ich schon auch Luft nach oben, bin aber weit entfernt immer gleich nach Rücktritt zu schreien. Zudem tue ich mich auch schwer mit der pauschalen Schuldzuweisung, die hier im Forum manchmal betrieben wird.
Der EHC Kloten hat sich in den letzten Jahren bewegt – nicht perfekt, aber es passiert etwas. Kritik ist wichtig, aber sie sollte konstruktiv und differenziert sein. Nicht jeder Missstand im Stadion oder auf dem Eis ist automatisch dem CEO anzulasten.
Da bin ich bei dir, es mag User geben, die vielleicht mehr wissen und ein Grund für ihre Meinung haben, aber ich habe das Gefühl, dass viele auch einfach einen Sündenbock suchen.

Mir fehlt momentan einfach ein klarer Plan, was der EHC Kloten neben dem Sport sein will. Eine Vision.
Eine klare Positionierung, welche auch konsequent umgesetzt wird, was ich nicht sehe, würde aus meiner Sicht enorm helfen.

Ich weiss nicht, was alles im Hintergrund passiert, aber ich habe das Gefühl der Fokus ist sehr stark aufs Sponsoring und "Business" gerichtet.
Das ist ebenfalls sehr wichtig und muss heutzutage gemacht werden.
Aus meiner Sicht wird damit aber die Basis vernachlässigt, welche sich nicht mehr so abgeholt fühlt.

Mit einer klaren Ausrichtung, wofür der Verein steht und stehen soll, bin ich überzeugt, dass es einfacher ist das Produk EHC Kloten zu "verkaufen", an Neukunden wie auch an Geldgeber (Sponsoren, Investoren).

Ich kann nur für mich und mein Umfeld sprechen, was der EHC für mich ist und sein sollte.

Wir sind die Waldaffen oder Kerosinschnüffler, ich habe das noch nie als Beleidigung gesehen. Ich bin stolz darauf.
Wir sind leidenschaftlich, wir sind familiär, wir leiden, wir kämpfen, wir sind laut, wir sind Bier und Wurst, wir sind jung und alt, wir halten zusammen.
Wir sind die urchige bunte Arbeiterfamilie vond er Agglo, neben dem arroganten reichen Akademikerpaar aus der Stadt.

Spielt die Karte aus und versucht nicht etwas zu sein, was wir nicht sind. Übertreibt, nehmt die Klischees an und wandelt sie in etwas authentisches und einzigartiges um.
 

Emilius

Lückenfüller
Ich finde die Zuschauerentwicklung relativ dramatisch. Besonders und nach der letzten, sportlich hocherfolgreichen Saison. Ich sehe aber schon auch relativierende Faktoren im Vergleich zu den letzten Jahren. Die Olympiapause verschiebt die halbe Saison in die unattraktiven Herbstmonate, das mit Heimspielen unter der Woche gegen Westschweizer Clubs. Das ist schon noch nicht die Basis, um den Zuschauerschnitt wirklich zu beurteilen. Traditionell kommen dann in den Wintermonaten und wenns um die Wurst geht plötzlich viele wieder.

Aber: Ich denke es gibt eine Reihe an Gründen, warum so wenig Leute kommen. Auf den Stehplätzen so glaube ich zu spüren, hat es sich die Vereinsführung mit Kollektivstrafe und Abschaffung des Studentenrabatt verspielt. Viele Leute kommen einfach nur noch, um die sozialen Kontakte intakt zu halten. Der Verein ist irgendwie fast etwas entfremdet. Auch ich zwinge mich derzeit an die Spiele.

Wie seht ihr das? Sind es einfach die Preise, die zu hoch sind? Andere Gründe? Was denkt ihr ist das Wesen des Zuschauereinbruchs?
 
das scheint mir schon recht oberflächlich zu sein...Erscheinungsbild/Ausstrahlung...fehlen nur noch so Aussagen wie ich habe im Unihockey gegen Urner verloren oder er hat mir eine Tunnel geschoben...darum mag ich ihn nicht und finde er sollte als CEO sofort zurück treten...

Fachlich sehe ich schon auch Luft nach oben, bin aber weit entfernt immer gleich nach Rücktritt zu schreien. Zudem tue ich mich auch schwer mit der pauschalen Schuldzuweisung, die hier im Forum manchmal betrieben wird.
Der EHC Kloten hat sich in den letzten Jahren bewegt – nicht perfekt, aber es passiert etwas. Kritik ist wichtig, aber sie sollte konstruktiv und differenziert sein. Nicht jeder Missstand im Stadion oder auf dem Eis ist automatisch dem CEO anzulasten.
Wenn es mir so geht, dann geht es anderen Leuten auch so. Und mit anderen Leute meine ich vorallem Sponsoren...Sorry man kann von Schläpfer (evt bald CEO von Basel) halten was man will, bin mir aber sicher mit seiner Art/Begeisterung fällt es ihm leichter Sponsoren zu finden als für unseren langweiligen Anjo.
 
Ich finde die Zuschauerentwicklung relativ dramatisch. Besonders und nach der letzten, sportlich hocherfolgreichen Saison. Ich sehe aber schon auch relativierende Faktoren im Vergleich zu den letzten Jahren. Die Olympiapause verschiebt die halbe Saison in die unattraktiven Herbstmonate, das mit Heimspielen unter der Woche gegen Westschweizer Clubs. Das ist schon noch nicht die Basis, um den Zuschauerschnitt wirklich zu beurteilen. Traditionell kommen dann in den Wintermonaten und wenns um die Wurst geht plötzlich viele wieder.

Aber: Ich denke es gibt eine Reihe an Gründen, warum so wenig Leute kommen. Auf den Stehplätzen so glaube ich zu spüren, hat es sich die Vereinsführung mit Kollektivstrafe und Abschaffung des Studentenrabatt verspielt. Viele Leute kommen einfach nur noch, um die sozialen Kontakte intakt zu halten. Der Verein ist irgendwie fast etwas entfremdet. Auch ich zwinge mich derzeit an die Spiele.

Wie seht ihr das? Sind es einfach die Preise, die zu hoch sind? Andere Gründe? Was denkt ihr ist das Wesen des Zuschauereinbruchs?
Ich weiss nicht an was es liegt, aber auch in meinem Umfeld fällt es mittlerweile leichter, nicht an einen Match zu gehen.
Es ist irgendwie das Gesamtpaket. Vielleicht ändert sich das wieder in einigen Saisons.
 
Wenn es mir so geht, dann geht es anderen Leuten auch so. Und mit anderen Leute meine ich vorallem Sponsoren...Sorry man kann von Schläpfer (evt bald CEO von Basel) halten was man will, bin mir aber sicher mit seiner Art/Begeisterung fällt es ihm leichter Sponsoren zu finden als für unseren langweiligen Anjo.
Du solltest nicht von Dir auf andere schliessen. Mag sein, dass beim einen oder anderen Sponsor der Schläpfer gut ankommt. Aber andere wiederum nervt diese Art gewaltig. Nicht jeder mag das. Aber sicherlich so. Es gibt eloquentere Repräsentanten. Grosse Kunst wäre es ja, einem Sponsor genau das zu geben, was dieser wünscht bzw. ihm zur Vertragsunterschrift bringt.
 
Aus dem Klotene Anzeiger (durch GTP abgeändert):
War mir gar nicht bewusst, dass Berra's Herz für Kloten schlägt...

Neu formulierter Text (urheberrechtskonform umgeschrieben)
Berra erfüllt sich seinen Kindheitstraum
Reto Berra, aktuell einer der stärksten Torhüter der National League und seit frühesten Jahren Fan des EHC Kloten, wird ab nächster Saison für die Zürcher Unterländer zwischen den Pfosten stehen. Für den 38-Jährigen aus Bülach geht damit ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung – obwohl er als Nachwuchsspieler nie für Kloten gespielt hat.
Als Kind schwärmte Berra für Reto Pavoni, die langjährige Klotener Goalie-Ikone und vierfache Meisterfigur. Pavoni war für Berra ein Leitstern, dessen Karriere er aufmerksam verfolgte und der ihn stark prägte. Pavoni beendete seine Karriere 2008 bei Fribourg, nachdem er die Freiburger in den Playoffs verstärkt hatte.
Ein langer Weg über Umwege
Berra ist heute eine feste Grösse im Schweizer Eishockey. Er sammelte in Nordamerika wertvolle Erfahrungen, gewann mit der Schweizer Nationalmannschaft dreimal Silber an Weltmeisterschaften und wurde mit Davos Schweizer Meister. Den Spengler Cup gewann er zweimal, zuletzt 2024 mit Fribourg-Gottéron.
Sein Weg führte allerdings nicht direkt nach Kloten. Als Jugendlicher wollte er eigentlich in deren Nachwuchs einsteigen, doch dort standen damals auffallend viele talentierte Torhüter im ähnlichen Altersbereich. So landete er schliesslich beim ZSC, arbeitete sich langsam hoch und startete seine Profikarriere als Back-up von Ari Sulander.
Der Wechsel nach Kloten
Vor Kurzem unterschrieb Berra bei Kloten einen Zweijahresvertrag. Damit tritt er die Nachfolge von Ludovic Waeber an, der zu Fribourg zurückkehrt. Berra möchte seine beeindruckende Karriere beim Herzensklub ausklingen lassen und davor aber sowohl mit Gottéron als auch im Nationalteam nochmals angreifen – mit Blick auf Olympia und die Heim-WM.
Erst vor Kurzem kehrte er nach einer freiwilligen Pause ins Nationalteam zurück. Beim Sieg gegen Finnland zeigte er starke Leistungen und sprach danach darüber, wie ihm mentales Training wieder Leichtigkeit und Freude auf dem Eis gegeben hat. Gegen Tschechien lief es weniger optimal – dennoch ist seine Form derzeit herausragend.
 
Spätkarriere auf höchstem Niveau
Kurz vor seinem 39. Geburtstag spielt Berra auf einem Niveau, das an seinen Zenit erinnert. Ähnlich wie Leonardo Genoni zeigt er, dass Alter im Tor nicht zwingend ein Nachteil sein muss. Für Olympia sind andere Torhüter wohl gesetzt, doch um den dritten Platz im Aufgebot kämpft Berra mit einigen Konkurrenten.
In der Liga führt er statistisch viele Kategorien an: hohe Fangquote, tiefer Gegentorschnitt und starke advanced stats, die darauf hindeuten, dass er seinem Team viele Punkte rettet. Nationaltrainer Patrick Fischer lobt seine Leistungen und seine Motivation, nochmals alles herauszuholen.
Erfolgsfaktoren und Erfahrungswerte
Besonders in Erinnerung bleibt Berras Shutout gegen die USA im WM-Halbfinal 2013. Auch in der letzten Playoff-Kampagne war er einer der besten Torhüter der Liga und entscheidend für Gottérons Erreichen eines siebten Spiels gegen Lausanne im Halbfinal.
Interviewaussagen (umformuliert)
Berra blickt auf das Spiel zwischen Gottéron und Kloten Ende Oktober zurück. Damals war er Ersatz und verfolgte den 4:2-Sieg der Flughafenstädter von der Bank aus. Er beschreibt, wie stark Kloten nach dem frühen Rückstand aufspielte – besonders Dario Meyer stach mit drei Toren hervor. Insgesamt sei Kloten bereits in den Duellen der letzten Saison besser gewesen, als viele erwartet hatten.
Wie es zum Kontakt kam
Mit Sportchef Ricardo Schödler verbindet ihn eine Bekanntschaft aus gemeinsamen Nachwuchstagen in Bülach. Später arbeiteten beide lange im Umfeld der Nationalmannschaft. Berra sagte Schödler bereits früh, dass er sich einen Wechsel nach Kloten wünsche – unter der Bedingung, dass Waeber einmal geht. Als dieser Wechsel Tatsache wurde, nahmen die Gespräche Fahrt auf.
Warum Kloten?
Für Berra ist der Entscheid vor allem emotional. Obwohl er in Freiburg eine sehr schöne Zeit erlebt, ist Kloten der Klub seiner Kindheit. Deshalb sprach er mit keinem anderen Verein, auch wenn es Alternativen gegeben hätte. Seine Liebe für Klub und Umfeld geht sogar so weit zurück, dass er bei Pavonis 500. Meisterschaftsspiel dessen Stock erhielt – ein Moment, der ihn bis heute berührt.
Sein Erfolgsrezept
Berra achtet stark auf Regeneration: bewusster Schlaf, Ernährung, Atemtechniken und Kältebäder gehören zu seinem Alltag. Nach einer Bandscheibenoperation hat er seinen Lebensstil nochmals optimiert. Yoga und Beweglichkeitstraining gehören ebenfalls dazu. Die Freude am Spiel, sagt er, sei heute grösser denn je – der frühere Druck sei einer grossen Dankbarkeit gewichen.
Zukunftspläne
Berra möchte mit Kloten die Playoffs erreichen und den Klub langfristig wieder dorthin führen, wo er einst stand. Er sieht Potenzial im Team und will mithelfen, dass Kloten sich Schritt für Schritt wieder etabliert. Zudem könnte er sich nach seiner aktiven Karriere ein Engagement im Nachwuchs vorstellen – der Verein liegt ihm am Herzen.
Beziehungen innerhalb der EHC-Kloten-Welt
Viele ehemalige oder aktuelle Klotener kennt er gut: etwa Marcel Jenni, Denis Hollenstein oder Steve Kellenberger, mit dem er schon als 14-Jähriger in Québec spielte. Einer seiner besten Freunde, Aurelio Lemm, spielte ebenfalls für Kloten.
Erfahrungen aus Nordamerika
Seine Jahre in der NHL und AHL beschreibt Berra als lehrreich, aber teilweise hart. Häufige Wechsel zwischen den Ligen, nächtliche Anrufe und kurzfristige Reisen gehörten zum Alltag. Trotzdem blickt er mit grosser Dankbarkeit auf diese Zeit zurück. Besonders in Erinnerung bleibt ihm sein NHL-Debüt gegen die Chicago Blackhawks, bei dem er 45 Schüsse hielt.
 
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