Presseschau

Diese Aussage stimmt nur zum Teil. Gelingt ihm ein oder mehrere „Königstransfers“ wird das Budget sehr wohl beeinflusst. Zuerst mel negativ aber dann positiv. Sofern die Zuschauer ins Stadion kommen. Das hingegen wird von 2 weiteren Faktoren beeinflusst. Dem CEO und dem Catering Chef. Beide haben auf der ganzen Linie versagt und sollten transferiert werden. 😏
Aber wir können uns den Buyout ja nicht leisten..
 
Aber Larry und de Päde häts au anne becho😉
Ja klar, sie bekommen das schon hin… aber wenn du dir privat ein iPhone kaufen willst, du aber weisst, dass es finanziell keinen Sinn macht, dann machst du es ja auch nicht, oder?

Es wird ständig gefordert, dass man endlich mehr Geld in die Hand nehmen soll. Aber viele scheinen vergessen zu haben, wie es in der Ära Bircher war. Die Verantwortlichen im Verein führen ein Business, das ist kein Karriere-Modus auf der Playstation. Wenn der Verwaltungsrat entscheidet, nicht mehr Geld bereitzustellen, dann hat das sicher seine Gründe.

Ich bin völlig einverstanden, dass man EINIGES mehr tun muss, um die Leute ins Stadion zu bringen – aber das ist wieder ein völlig anderes Thema.
 
Ja man muss mehr tun, das die Leute kommen, sehe ich auch so. Aber man muss auch mal an die Zuschauer appelieren. Man fordert zwar starke Spieler, aber wo bleiben die Leute? Ich weiss die Preise sind hoch, aber ganz ehrlich was ist es dir wert professionelles Eishockey zu schauen? Es reicht eben nicht wenn alle nur gegen Zürich und Davos kommen. Die unterstützung der Bevölkerung fehlt eben auch. So und jetzt steinigt mich 😅
 
Der harte Kern ist wohl vermutlich so bei 8-9K. Wobei etwa ein Drittel wohl aus privaten Gründen nicht regelmässig kommen kann, ein Drittel ab und zu geht und das letzte Drittel oft an den Spielen ist.
Ich denke man hätte Potential für bis zu 5-5.5K Saisonkarten, aber nur wenn man regelmässig in der oberen Hälfte mitspielt.

Um ein Stadion zu füllen, müssen eben Leute angezogen werden, welch nicht zum harten Kern gehören und da kann man das Argument nicht bringen "Ihr müsst kommen, dass wir ein attraktiveres Produkt bereitstellen können".

Wir oder oder viele hier drin zumindest, welche eher oft im Stadion sind, sind in einer Art Geiselhaft mit unserem Verein, wo das ökonomische Verhalten nicht den Normen entspricht.
Sprich man kann von den treusten Fans nicht auf "Neukunden" schliessen und denken die kommen um dem Club zu helfen, ein besseres Produkt zu verkaufen.
Wie absurd ist den das?

Wie wenn ich einen neuen Milkshake kreiere und meinen Kunden sage, sie müssen halt mehr davon kaufen, dass er besser wird. Ernsthaft?
Das Produkt muss ansprechen und man muss investieren, dass Kunden das Produkt probieren und es vielleicht wieder kaufen, weil es gut ist und nicht weil man ein schlechtes Gewissen hat oder man meint jeder will damit den Verein unterstützen.
 
Ich finde es unsinnig das ständig über den Auf- und Abstiegsmodus diskutiert wird. Wirkt fast so als wolle man damit von den wahren Problemen der NLB ablenken. In Winti z.B. überlegt man sich den freiwilligen Abstieg weil mit 680 Zuschauern pro Match halt kein Profihockey finanziert werden kann. Ein anderer Aufstiegmodus würde daran genau gar nichts ändern. In Langenthal und Martigny hatten sie auch ganz andere Probleme als den Aufstiegsmodus

Und mit 18 Mannschaften in der NLA, wer ist dann überhaupt noch in der NLB?
Aus NLB-Kreisen wird immer häufiger eine Fusion mit der MHL ins Spiel gebracht. Die Liga hat eigentlich auch zu wenig Teams.
 
Es ist wirklich einfach. Eishockey in Kloten wir nur einigermassen funktionieren, wenn man irgendwo im Mittelfeld zu Hause ist und jedes Jahr realistische Chancen auf Playoff-Quali hat. Das führt auch zu vielen Heimspielen mit knisternder Atmosphäre (wie erste Saison nach Aufstieg oder letztes Jahr) und füllt die Hütte. Letztes Jahr gesehen, dass das auch positiven Effekt auf die P&L hat.
Damit das möglich ist, muss unbedingt in den Sport investiert werden. Man muss zuerst investieren, bevor man ernten kann.
Macht man das nicht und Kloten bleibt ein Schwanzclub ist das Alternativangebot an Unterhaltung im Grossraum Zürich einfach zu gross.
 
Kloten - Schwanzclub?
Realistische Chancen auf die Playoff's - haben wir doch noch immer oder?
Es ist wirklich einfach. Eishockey in Kloten wir nur einigermassen funktionieren, wenn man irgendwo im Mittelfeld zu Hause ist und jedes Jahr realistische Chancen auf Playoff-Quali hat. Das führt auch zu vielen Heimspielen mit knisternder Atmosphäre (wie erste Saison nach Aufstieg oder letztes Jahr) und füllt die Hütte. Letztes Jahr gesehen, dass das auch positiven Effekt auf die P&L hat.
Damit das möglich ist, muss unbedingt in den Sport investiert werden. Man muss zuerst investieren, bevor man ernten kann.
Macht man das nicht und Kloten bleibt ein Schwanzclub ist das Alternativangebot an Unterhaltung im Grossraum Zürich einfach zu gross.
 
Der harte Kern ist wohl vermutlich so bei 8-9K. Wobei etwa ein Drittel wohl aus privaten Gründen nicht regelmässig kommen kann, ein Drittel ab und zu geht und das letzte Drittel oft an den Spielen ist.
Ich denke man hätte Potential für bis zu 5-5.5K Saisonkarten, aber nur wenn man regelmässig in der oberen Hälfte mitspielt.

Um ein Stadion zu füllen, müssen eben Leute angezogen werden, welch nicht zum harten Kern gehören und da kann man das Argument nicht bringen "Ihr müsst kommen, dass wir ein attraktiveres Produkt bereitstellen können".

Wir oder oder viele hier drin zumindest, welche eher oft im Stadion sind, sind in einer Art Geiselhaft mit unserem Verein, wo das ökonomische Verhalten nicht den Normen entspricht.
Sprich man kann von den treusten Fans nicht auf "Neukunden" schliessen und denken die kommen um dem Club zu helfen, ein besseres Produkt zu verkaufen.
Wie absurd ist den das?

Wie wenn ich einen neuen Milkshake kreiere und meinen Kunden sage, sie müssen halt mehr davon kaufen, dass er besser wird. Ernsthaft?
Das Produkt muss ansprechen und man muss investieren, dass Kunden das Produkt probieren und es vielleicht wieder kaufen, weil es gut ist und nicht weil man ein schlechtes Gewissen hat oder man meint jeder will damit den Verein unterstützen.
Schon klar muss man was bieten, aber da fängt es doch auch teilweise an. Man versucht mit diesen Boxen ja unter anderem neue Personengruppen zu finden, oder wenn man Sideevents veranstaltet. Aber statt das man das goutiert, wird ja trotzdem gemotzt. Ich weiss schon was du meinst, aber der Klub braucht neben den Saisonkarten auch Gelegenheitsbesucher, diese gehen aber natürlich lieber nach Zürich, da es dort schöner ist. Es ist nicht alles die Schuld vom Klub und ich habe das gefühlt man macht schon auch sehr viel dafür. Aber wenn das Geld fehlt um auch in solche Events und keine Ahnung was alles zu investieren ists eben schon auch schwer.
 
Kloten - Schwanzclub?
Realistische Chancen auf die Playoff's - haben wir doch noch immer oder?
Ach komm schon. Auf dem Papier ist Kloten ein Schwanzclub. Wird auch von den meisten Experten so geschätzt.
D.h. ja nicht, dass man sich nicht für PO qualifizieren kann. Aber dann ist es halt eine overperformance und deutlich mehr, als man erwarten durfte.
Bei einem Mittelfeldclub darf man halt erwarten, dass er in die PO kommt. Capice?
 
Die Betonung liegt klar auf Neukunden. Die alten Saisonkartenbesitzer, die seit zwei Jahren oder länger nicht mehr gekommen sind, werden wohl auch nicht mehr zurückkehren. Man gewöhnt sich einfach zu schnell daran, auch wenn ich früher immer gesagt hätte: „Niemals verzichte ich auf Livespiele im Stadion!“

Aber ganz ehrlich: Wenn die Freunde, die ich in den letzten 18 Jahren im Stadion kennengelernt habe, nicht mehr dort wären und ich nicht mehr in Kloten wohnen würde, dann wäre ich wohl auch nur noch selten im Stadion. Der harte Kern geht am Ende ja nicht wegen dem Produkt selbst, sondern weil man das einfach seit Jahren so macht. Es ist eine art Routine geworden.

Also müssen die etwas überlegen wie sie Neukunde gewinnen und gleichzeitig nicht den harten Kern verärgern.
 
Schon klar muss man was bieten, aber da fängt es doch auch teilweise an. Man versucht mit diesen Boxen ja unter anderem neue Personengruppen zu finden, oder wenn man Sideevents veranstaltet. Aber statt das man das goutiert, wird ja trotzdem gemotzt. Ich weiss schon was du meinst, aber der Klub braucht neben den Saisonkarten auch Gelegenheitsbesucher, diese gehen aber natürlich lieber nach Zürich, da es dort schöner ist. Es ist nicht alles die Schuld vom Klub und ich habe das gefühlt man macht schon auch sehr viel dafür. Aber wenn das Geld fehlt um auch in solche Events und keine Ahnung was alles zu investieren ists eben schon auch schwer.
Nein, ich wollte gar nicht, dass man noch mehr macht oder mehr bietet, das ist ein anderes Thema.
Es ging mir um die Aussage, die Fans müssen halt kommen, dass der Club mehr Geld hat. So funktionierts aber nicht.

Ich wollte eignentlich nicht ins Detail gehen, aber ich denke hier nicht an Personen, die eine Aperobox buchen würden. Zudem ist das nur für Gruppen eine Option aber nicht für einzelne Zuschauer, noch für den Nachwuchs der Zuschauer sprich Kinder, Familien, Jugendliche und Studenten.

Man kann auch im Schluefweg eine gute Alternative zu Zürich bieten, davon bin ich überzeugt. Familiär, kinderfreundlich und preiswert in einem rustikalen ländlichen Mantel. Man kann aber sicher nicht teurer als das Premiumprodukt sein oder in der gleichen Liga spielen wollen.
Man muss sich so positionieren, wie es die Umstände zulassen und dazu gehören aus meiner Sicht günstigere Tickets als in Altstetten, massiv vergünstigte Angebote für Studenten und Jugendliche und massiv günstigere Tickets für Familien und Kinder.

Aus meiner Sicht sollte man Dinge ausspielen, welche in Altstetten nicht gehen und nicht dasselbe schlecht kopieren... Hunds-verlochete-Style, Improvisation, Barrackencharme und Family-first.
D'Wöschchuchi passt wie die Faust aufs Auge, oder die Kinderampe ist eine super Idee.

Irgendwie fühlt es sich so an, wie wenn man als Staubsaugervertreter an der Bahnhofstrasse sein Glück versucht. Ok, vielleicht kauft mal einer das Produkt als Weihnachtsgeschenk für die Frau, aber die Kundschaft wird eher auf teure Uhren oder so aus sein, auch wenn der Staubsauger gleich teuer wäre.
 
Bei einem Mittelfeldclub darf man halt erwarten, dass er in die PO kommt. Capice?
Die Strategie des EHC hat zum Ziel, sich mittelfristig wieder im Mittelfeld zu etablieren. Ich weiss nicht, was ihr unter mittelfristig versteht. Für mich ist das ein Zeitraum von ca. 5 Jahren. Für dich und andere offenbar maximal 2 Jahre. Erwartungshaltung?

Klar müssen Dinge geändert weden (z. B. Der CEO). Auch bei der Preispolitik. Nur wird das sicher nicht mitten in der Saison passieren. Ich hoffe, man zieht die Lehren für die nächste Saison. Sportlich ist diese Saison noch viel möglich - in beide Richtungen
 
Wie lange hat man dieses Ziel "sich mittelfristig wieder im Mittelfeld zu etablieren" denn schon? Wir sind jetzt in unserer vierten NLA-Saison seit dem Aufstieg.

Wenn ich mir die Transferaktivitäten anschauen, wenn ich höre wie ständig betont wird dass man sich halt nichts besseres leisten kann, wenn ich sehe wie die Zuschauerzahlen von Saison zu Saison schlechter werden... ja dann halt ich das Ziel für völlig unrealistisch. Um sich mittelfristig im Mittelfeld zu etablieren müsste das Kader von Saison zu Saison ein bisschen besser werden, das ist bislang überhaupt nicht der Fall.
 
Es ist wirklich einfach. Eishockey in Kloten wir nur einigermassen funktionieren, wenn man irgendwo im Mittelfeld zu Hause ist und jedes Jahr realistische Chancen auf Playoff-Quali hat. Das führt auch zu vielen Heimspielen mit knisternder Atmosphäre (wie erste Saison nach Aufstieg oder letztes Jahr) und füllt die Hütte. Letztes Jahr gesehen, dass das auch positiven Effekt auf die P&L hat.
Damit das möglich ist, muss unbedingt in den Sport investiert werden. Man muss zuerst investieren, bevor man ernten kann.
Macht man das nicht und Kloten bleibt ein Schwanzclub ist das Alternativangebot an Unterhaltung im Grossraum Zürich einfach zu gross.
ich setze da einen anderen fokus:

bin der meinung, wenn wir das einfach mal rein ökonomisch im sinne von angebot & nachfrage sehen, so hat der EHC über die saison 26 teils lahme, unattraktive und unspektakuläre spiele im angebot (mit einer definierten stadionkapazität von 74irgendwas). bin der meinung, dass wir im letzten jahr zwar von der attraktivität auf dem eis her eine der besten saisons gesehen haben (ganz abgesehen von der positiven rangierung) und die fans sind deshalb aber trotzdem nicht mehr ins stadion gekommen. die "attraktiveren" spiele wie play-in oder playoff schliesse ich aus dieser überlegung generell mal aus, weil da schlussendlich nicht das problem liegt, das stadion zu füllen.

auf der nachfrageseite haben wir scheinbar einen "sockelbestand" an hartgesottenen masochisten (saisonkarten und regelmässige zuschauer, welche dem EHC verbunden sind und auch mal an einem regnerischen dienstagabend gegen genf vorbeikommen). nur ist diese nachfrage mit sicherheit zu gering, um längerfristig hockey in der höchsten schweizer liga zu finanzieren und offensichtlich auch nur so hoch/tief, dass man die schlechteste stadionauslastung der ganzen liga hat.

in diesem fall würde doch jeder marketingfachmann feststellen, dass nicht das angebot zwingend verändert, sondern die nachfrage stimuliert werden sollte (weil bei dem angebot angeblich ohnehin aus budgetgründen nicht viel machbar ist). in unserem fall spreche ich da von pricing, vereinen, gemeinden, familien, aktionen für saisonkarteninhaber (bring dini kollege mit!) und so weiter, wie man es auch schon hatte. die einzige gute aktion dahingehen ist der kids-corner. aber solange ich einen grundbestand produziere, welcher nicht benötigt wird (stadionkapazität) bzw. irgendwann abläuft, versuche ich doch mit den im bestand ungebrauchten produkten etwas positives zu machen, anstatt diese dann nach ablaufdatum auf eigene kosten zu vernichten.

heisst: solange wir so eine schlechte stadionauslastung haben, ist es in meinen augen müssig, tiefer über das angebot zu sinnieren (ja, das soll man sich mittelfristig sicher auch anschauen bzw. den konkurrenzproduktvergleich machen - aber da braucht es mehr aufwand um zu verstehen, weshalb nun wirklich in ambri das stadion voll ist und in kloten nicht, obwohl die leventiner diese saison mehr abkacken. da spielen so viele faktoren mit rein, wie saubueb7 schreibt). bin deshalb der meinung - wie wir in der vergangenen saison gesehen haben - dass die leistung des teams, einen top ausländer oder eben irgendwelche shows neben dem spiel offensichtlich kurzfristig keinen wirklichen effekt auf die zuschauerzahlen haben. daher kann man diese thematik kurzfristig wohl nur lösen, in dem man die ungenutzen kapazitäten mittels cleveren aktionen an die leute bringt (wie bei meinen restbeständen, die ich nicht verkaufe: ich verschenke sie halt mittels promotionen - weil wenn ein neuer kunde durch das freude am produkt gewinnt, kauft er es eventuell wieder) und zu hoffen, dass diese durchs positive erlebnis (welches man aktuell im schluefweg definitiv bemängeln kann - und da spreche ich nicht von der leistung auf dem feld) wieder darauf zurückgreifen. in diesem fall hätte man in der zwischenzeit zumindest zusätzliche gastoeinnahmen.

kloten war, ist und bleibt (solange man keinen mäzen findet) wohl ohnehin der "dörfler", welcher mit der david vs. goliath mentalität ins rennen geht (genau darum gehe ich persönlich unter anderem ins stadion). und auch das kann aber mit guter positionierung erfolgreich an den markt gebracht werden. wichtig ist in meinen augen, dass man längerfristig die basis stärkt oder eben viel mehr erweitert. dafür muss man nicht auf eine neue saison warten, sondern kann direkt aktiv werden und braucht auch keine rocket-science.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich setze da einen anderen fokus:

bin der meinung, wenn wir das einfach mal rein ökonomisch im sinne von angebot & nachfrage sehen, so hat der EHC über die saison 26 teils lahme, unattraktive und unspektakuläre spiele im angebot (mit einer definierten stadionkapazität von 74irgendwas). bin der meinung, dass wir im letzten jahr zwar von der attraktivität auf dem eis her eine der besten saisons gesehen haben (ganz abgesehen von der positiven rangierung) und die fans sind deshalb aber trotzdem nicht mehr ins stadion gekommen. die "attraktiveren" spiele wie play-in oder playoff schliesse ich aus dieser überlegung generell mal aus, weil da schlussendlich nicht das problem liegt, das stadion zu füllen.

auf der nachfrageseite haben wir scheinbar einen "sockelbestand" an hartgesottenen masochisten (saisonkarten und regelmässige zuschauer, welche dem EHC verbunden sind und auch mal an einem regnerischen dienstagabend gegen genf vorbeikommen). nur ist diese nachfrage mit sicherheit zu gering, um längerfristig hockey in der höchsten schweizer liga zu finanzieren und offensichtlich auch nur so hoch/tief, dass man die schlechteste stadionauslastung der ganzen liga hat.

in diesem fall würde doch jeder marketingfachmann feststellen, dass nicht das angebot zwingend verändert, sondern die nachfrage stimuliert werden sollte (weil bei der nachfrage angeblich ohnehin aus budgetgründen nicht viel machbar ist). in unserem fall spreche ich da von pricing, vereinen, gemeinden, familien, aktionen für saisonkarteninhaber (bring dini kollege mit!) und so weiter, wie man es auch schon hatte. die einzige gute aktion dahingehen ist der kids-corner. aber solange ich einen grundbestand produziere, welcher nicht benötigt wird (stadionkapazität) bzw. irgendwann abläuft, versuche ich doch mit den im bestand ungebrauchten produkten etwas positives zu machen, anstatt diese dann nach ablaufdatum auf eigene kosten zu vernichten.

heisst: solange wir so eine schlechte stadionauslastung haben, ist es in meinen augen müssig, zu tiefer über das angebot zu sinnieren (ja, das soll man sich mittelfristigsicher auch anschauen bzw. den konkurrenzproduktvergleich machen - aber da braucht es mehr aufwand um zu verstehen, weshalb nun wirklich in ambri das stadion voll ist und in kloten nicht, obwohl die leventiner diese saison mehr abkacken. da spielen so viele faktoren mit rein, wie saubueb7 schreibt). bin deshalb der meinung - wie wir in der vergangenen saison gesehen haben - dass die leistung des teams, einen top ausländer oder eben irgendwelche shows neben dem spiel offensichtlich kurzfristig keinen wirklichen effekt auf die zuschauerzahlen haben. daher kann man diese thematik kurzfristig wohl nur lösen, in dem man die ungenutzen kapazitäten mittels cleveren aktionen an die leute bringt (wie bei meinen restbeständen, die ich nicht verkaufe: ich verschenke sie halt mittels promotionen - weil wenn ein neuer kunde durch das freude am produkt gewinnt, kauft er es eventuell wieder) und zu hoffen, dass diese durchs positive erlebnis (welches man aktuell im schluefweg definitiv bemängeln kann - und da spreche ich nicht von der leistung auf dem feld) wieder darauf zurückgreifen. in diesem fall hätte man in der zwischenzeit zumindest zusätzliche gastoeinnahmen.

kloten war, ist und bleibt (solange man keinen mäzen findet) wohl ohnehin der "dörfler", welcher mit der david vs. goliath mentalität ins rennen geht. und auch das kann aber mit guter positionierung erfolgreich an den markt gebracht werden. wichtig ist in meinen augen, dass man längerfristig die basis stärkt oder eben viel mehr erweitert. dafür muss man nicht auf eine neue saison warten, sondern kann direkt aktiv werden.
Sehr guter Beitrag; dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen. Danke!
btw..."hartgesottener Masochist"; genau das bin ich. :ROFLMAO: Aber ja, wir werden jedes Jahr weniger.
 
Sehr guter Beitrag; dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen. Danke!
btw..."hartgesottener Masochist"; genau das bin ich. :ROFLMAO: Aber ja, wir werden jedes Jahr weniger.
auch da sehe ich ein grosses problem:
kundenbindung. ich bin zwar kein marketer, finde es aber sehr komisch, wenn jemand nach jahrelanger saisonkarte keine mehr nimmt und dann nicht mal mehr vom EHC kontaktiert wird. da scheint es so, wie man den fan (äh kunden) gar nicht verstehen will.

manchmal muss man gar nicht den blauen ozean suchen um zu fischen, sondern es reicht der teich im nachbarsdorf.
 
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