Geschäftsleitung EHC Kloten

Emilius

Lückenfüller
#1
Weil sich abseits der sportlichen Situation die unangenehmen Sachen nun doch langsam häufen, erlaube ich mir, dafür einen eigenen Thread zu eröffnen. Vielleicht liest ja jemand mit und kann korrigierend eingreifen.

Der neuste: Die Gastro-Bedienung darf auf den Stehplätzen keine kostenlosen Becher mehr herausgeben. Es ist seit Jahren üblich, dass sich tendenziell Kinder und Wenigverdienende am Match einen Becher mit Wasser auffüllen. Nun wurde den Gastroangestellten von heute auf morgen und unter Androhung von Konsequenzen die Herausgabe von kostenlosen Bechern untersagt - ohne dass das öffentlich kommuniziert wurde. Sie werden nun auch noch zu den Überbringern der schlechten Nachricht gemacht.

Für mich ein weiterer (bewusster?) Schritt einer ganzen Reihe Massnahmen, um das Klima zu vergiften - koste es was es wolle. Ist das auf den Sitzplätzen auch ein Thema? Ich finde es wirklich nicht erstaunlich, dass die Leute nicht mehr ins Stadion kommen. Es sind die Kleinigkeiten, die das grosse (wirklich recht hässliche) Bild zeichnen.
 

Yotanke

Hockeygott
#2
Weil sich abseits der sportlichen Situation die unangenehmen Sachen nun doch langsam häufen, erlaube ich mir, dafür einen eigenen Thread zu eröffnen. Vielleicht liest ja jemand mit und kann korrigierend eingreifen.

Der neuste: Die Gastro-Bedienung darf auf den Stehplätzen keine kostenlosen Becher mehr herausgeben. Es ist seit Jahren üblich, dass sich tendenziell Kinder und Wenigverdienende am Match einen Becher mit Wasser auffüllen. Nun wurde den Gastroangestellten von heute auf morgen und unter Androhung von Konsequenzen die Herausgabe von kostenlosen Bechern untersagt - ohne dass das öffentlich kommuniziert wurde. Sie werden nun auch noch zu den Überbringern der schlechten Nachricht gemacht.

Für mich ein weiterer (bewusster?) Schritt einer ganzen Reihe Massnahmen, um das Klima zu vergiften - koste es was es wolle. Ist das auf den Sitzplätzen auch ein Thema? Ich finde es wirklich nicht erstaunlich, dass die Leute nicht mehr ins Stadion kommen. Es sind die Kleinigkeiten, die das grosse (wirklich recht hässliche) Bild zeichnen.
@Emilius frohe Weihnachten!
 

Emilius

Lückenfüller
#3
@Yotanke Ganz herzliche Dank für Deine lieben Wünsche. Wegen der Verspätung meiner Antwort bleibt mir noch, Dir von Herzen ein gutes Jahr zu wünschen. Ich wünsche Dir - nicht ganz uneigennützig - ein Jahr mit mehr Siegen als Niederlagen. Und ich wünsche Dir einen Verein, in dem endlich Ruhe einkehrt. Mir liegt dieser Verein am Herzen und darum bin ich gegenwärtig tief beunruhigt - so wie seit der Bircher-Ära nicht mehr.

"Frohe Weihnachten" ist aber ein gutes Stichwort. Weihnachten ist die Zeit, in der manche Menschen Spenden tätigen, etwa bei der Caritas oder der Winterhilfe. Vielleicht hast auch Du einer Organisation Deiner Wahl ein Bisschen Geld gegeben. Falls Du das getan hast, bekommst Du in den nächsten Monaten ein Verdankungsschreiben, bestenfalls mit der Erinnerung, dass Du Deine Spende von den Steuern abziehen kannst. Im allerbesten Fall wird betont, dass es nur zusammen geht. Dass alle gemeinsam eine Familie sind, in der es auf jeden Rappen ankommt, auf Gross- und Kleinstspenden, auf Sachspenden und blossen Zuspruch, so dass in der Organisation eine gute und sinnvolle Arbeit geleistet werden kann. Nun gibt es womöglich aber verschiedene Organisationen und verschiedene Stile zu kommunizieren.

Stellen wir uns eine gemeinnützige Organisation mit dem Namen "Netzwerk Hardwald" vor. Sie würde einen anderen Weg gehen. Sie würde zunächst die absolut aussergewöhnliche Eigenleistung betonen. Dass sie zwar fast zerrissen würden, angesichts der unterschiedlichen Anspruchsgruppen, die sich für sie interessieren. Dass sie unter ganz schwierigen Rahmenbedingungen das Allerbeste rausholen. Sie würde den Kleinspendern zwischen den Zeilen mitteilen, dass sie zwar schön und gut seien, dass es aber die grossen Fische sind, auf die es ankommt. Und dass der Aufwand für die Verdankung der Kleinspenden eigentlich in keinem Verhältnis dazu steht, was als Ertrag herausschaut. Zum Glück gibt es die Digitalisierung für solche Fälle. Neulich verlangten sie - wegen der Zunahme von kleineren Steuervergehen in den letzten Jahren - für jede Spende einen Ausweis. Im Folgejahr melden sie dann, die Zusammenarbeit mit den Steuerbehörden sei jetzt intensiviert worden, damit fehlbare Personen zeitnah überführt werden können. Einige Personen hätten bei der Steuererklärung nämlich 15 Franken angegeben, dabei spendeten sie bloss 10 Franken. Das Netzwerk Hardwald setzt auf Transparenz und auf klare Kante.

Nun hatte sich das "Netzwerk Hardwald" vielleicht aufgrund der tollen Arbeit der letzten 40 Jahre eine stabile Spenderbasis aufbauen können. Es gibt einige Gutbetuchte darunter. Es gibt jahrzehntelange Mitglieder, die nicht gerade die Fassung verlieren, bloss weil nun ein neuer Kommunikationsstil herrscht und sich ein paar Jungspunde verwirklichen wollen. Die Mitglieder lassen sich nicht so schnell vertreiben. Sollen sie doch heute meinen Ausweis sehen. Aber im umkämpften Markt der Neuspender hat das Netzwerk Hardwald an Stellung eingebüsst. Manche runzeln bloss die Stirn. Doch viele langjährige Spender zahlen vor allem noch aus Gewohnheit. Mittelfristig wird das zum Problem für die Organisation. Für die Verantwortlichen selber, die vom Netzwerk Hardwald einen soliden Lohn kassieren, ist das eher ein kleines. Denn es ist ihnen gelungen, sich alle Sympathien in der Steuerbehörde-Szene zu sammeln, sich dort einen Namen zu machen und ein Netzwerk in diesem Bereich aufzubauen.

Nun, allfällige Ähnlichkeiten mit real existierenden (und nicht steuerbefreiten) Organisationen sind rein zufällig. Nochmals: Ich wünsche Dir ein gutes neues Jahr, mehr Siege und Niederlagen und dass Ruhe einkehrt. Letzteres heisst für mich in der derzeitigen Lage: Dass die Popularität des EHC Kloten wieder ansteigt.
 

Yotanke

Hockeygott
#5
Verbot der Woche: Ballone im Stadion.

Ich warte schon gespannt auf nächste Woche. Was verbietet Fabian Frauenfelder am Dienstag? Die gute Laune? Etwas anderes? Hat jemand einen Tipp?
Naja. Vielleicht sollte man die Gründe nachfragen / angeben? Die werden wohl kaum einfach wegen schlechter Laune Ballone verbieten. Ich war auch im Stadion als - die sehr gelungene Choreo - Ballone umfasste. Als das Spiel längst lief haben Kinder die Ballone wie wild kaputtgetrampelt. Jedes Mal mit lautem Knall. Evtl. hat dies die Spieler gestört?
 

Emilius

Lückenfüller
#8
Scheinbar wurde praktisch über Nacht und ohne zu kommunizieren die Liste der verbotenen Gegenstände um Ballone erweitert. Für die Choreo wurden ja so sackähnliche Stäbe verteilt. Die scheinen demnach noch erlaubt zu sein. Ich finde diese Verbotsmentalität aber beachtlich. Wenn ich hier sehe, wo Fabian Frauenfelder überall in leitender Funktion involviert ist oder war, dann bin ich ehrlich gesagt beeindruckt, dass er noch Zeit findet, um im Schluefweg (nach den untersagten, kostenlosen Bechern) Ballone zu verbieten.

https://daten.lobbywatch.ch/de/zutrittsberechtigter/888/Fabian Frauenfelder
 

Creep

Hockeygott
#9
Ich finde diese Verbotsmentalität aber beachtlich. Wenn ich hier sehe, wo Fabian Frauenfelder überall in leitender Funktion involviert ist oder war, dann bin ich ehrlich gesagt beeindruckt, dass er noch Zeit findet, um im Schluefweg (nach den untersagten, kostenlosen Bechern) Ballone zu verbieten.

https://daten.lobbywatch.ch/de/zutrittsberechtigter/888/Fabian Frauenfelder
seh's mal anders rum:
vielleicht macht er ja eben seine jobs sooooo gut und hat genau deshalb so viele mandate? :cool:

und ja: ich bin auch der meinung, dass man mit verbotsmentalität nichts grösseres schafft - da es ein klima von angst und unsicherheit säht, anstatt verbindende und kreative elemente fördert.
 

Ekestahl67

Törliöffner
#10
Waren Ballone nicht schon länger in diversen Stadien verboten?
Aufgrund das diese aufs Spielfeld fliegen könnten, oder eben auch, dass diese Inhalte (glitzer zeugs) drin haben könnten?
 
#14
Dass sie die Anstrengungen im Bereich Sponsoring etc. verstärken wollen, finde ich grundsätzlich ok. Ich glaube, da liegt noch viel Potenzial brach.
So viel ich weiss und gehört habe, ist man gerade in diesem Bereich ziemlich überlastet und es gestaltet sich schwierig gute Leute zu finden, wenn man ihnen sagt, für was sie den alles verantwortlich sind.
Bei einem 100% Pensum, das auch die Heimspiele beinhaltet, bleiben noch knapp 4 Tage an welchen man im "Büro" arbeitet.

Man muss schon aufpassen, dass man es nicht aufbläst, aber was ich höre, ist man bei dem Workload, Erwartungen und Arbeitszeiten schon eher unterbesetzt.
 
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